Bobo ist gerade einmal 2 Jahre alt – und kämpft aktuell in Rumänien um sein…
Reas Weg ins Glück – von Angst und Gewalt zu Vertrauen und Geborgenheit
Manche Geschichten berühren uns besonders tief. Die Geschichte von Rea ist eine davon.
Viele von Euch erinnern sich sicherlich an das Video, das wir vor einiger Zeit auf Instagram veröffentlicht haben. Darin war zu sehen, wie die Hündin Rea in Serbien von ihrem Besitzer geschlagen wurde. Das Video löste große Bestürzung aus und erreichte innerhalb kurzer Zeit viele Menschen. Die Anteilnahme, die Rea erfahren durfte, war überwältigend.
Zum Glück stellte sich nach den tierärztlichen Untersuchungen heraus, dass Rea keine schweren Verletzungen davongetragen hatte. Sie erlitt ein Hämatom am Kopf, das einmalig zu einem Anfall führte. Dennoch war klar: Rea musste diesen Ort sofort verlassen.
Kein Platz für Hunde in Not
Was viele Menschen nicht wissen: In Serbien gibt es keine Tierheime, wie wir sie in Deutschland kennen. Hunde, die gerettet werden, kommen häufig zunächst in Notunterkünfte oder private Pflegestellen, die oft am Limit arbeiten.
Auch Rea wurde nach ihrer Rettung zunächst in einer Pflegestelle in Serbien untergebracht. Dort konnte sie erstmals zur Ruhe kommen und lernen, dass nicht alle Menschen ihr Leid zufügen.
Vertrauen trotz schlechter Erfahrungen
Trotz ihrer schlimmen Erlebnisse zeigte Rea eine beeindruckende Stärke. Schritt für Schritt fasste sie wieder Vertrauen zu Menschen. Sie ließ Nähe zu, genoss Streicheleinheiten und begann, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Nach zahlreichen gesundheitlichen Untersuchungen und der tierärztlichen Freigabe durfte Rea schließlich nach Deutschland reisen. Hier wartete bereits eine Pflegestelle auf sie.
Und dort geschah etwas Wunderschönes: Rea begann aufzublühen.
Sie genoss die Aufmerksamkeit, die Zuwendung und die Sicherheit, die sie so lange vermissen musste. Zum ersten Mal konnte sie einfach Hund sein.
Das Happy End, auf das wir gehofft haben
Lange war nicht klar, ob Rea dauerhaft bei ihrer Pflegestelle bleiben würde. Es wurde geprüft, ob dies ihr endgültiges Zuhause werden könnte. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass es langfristig nicht ganz passte.
Umso mehr freuen wir uns, dass Rea nun ihr endgültiges Für-immer-Zuhause gefunden hat.
Ein Zuhause voller Liebe, Sicherheit und Menschen, die sie nie wieder im Stich lassen werden.
Danke für Eure Unterstützung
Reas Geschichte hat nicht nur uns bewegt, sondern tausende Menschen.
Wir möchten uns von Herzen bei allen bedanken, die Rea auf ihrem Weg begleitet haben:
- für Eure aufmunternden Nachrichten,
- für die vielen positiven Kommentare,
- für das Teilen ihrer Geschichte,
- und für Eure Spenden, die wir für die notwendigen Untersuchungen und tierärztlichen Behandlungen einsetzen konnten.
Ohne diese Unterstützung wären viele unserer Tierschutzfälle nicht möglich.
Vermittlungshilfe für Hunde aus dem Tierschutz
Als Pfötchenhilfe Loisachtal e.V. dürfen wir selbst keine Hunde vermitteln. Wir unterstützen jedoch regelmäßig seriöse Tierschutzorganisationen, indem wir Hunde vorstellen, die dringend ein liebevolles Zuhause suchen.
Wenn Ihr darüber nachdenkt, einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause zu schenken, können wir folgende Organisationen empfehlen:
Für Rea beginnt jetzt ein neues Kapitel
Aus Angst wurde Vertrauen. Aus Unsicherheit wurde Geborgenheit. Und aus einer traurigen Geschichte wurde ein Happy End.
Liebe Rea, wir wünschen Dir von Herzen ein langes, glückliches Leben voller Liebe, Abenteuer und Menschen, die Dich so lieben, wie Du bist.
Mach’s gut, kleine Kämpferin. ❤️
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